Lohwi

Fünf x 5 ist bestätigt

Planänderung am Morgen

Heute stand Radfahren auf dem Plan. Kurz nach dem wach werden, entschloss ich mich kurzfristig, statt Rad zu fahren, meine 5×5 Klimmzug Challenge zu wiederholen.

GesagtGetan

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Hundertzweiundzwanzig

7,17 km mit 122 Durchschnittspuls

Heute ging es wieder auf das Laufband. Einfach ein herrliches Gefühl, früh am Morgen ein paar Kilometer zu laufen. Heute waren es wie immer in diesem Monat um die 7 km. Ich fühlte mich heute morgen noch etwas müde, aber Hugo (mein innerer Schweinhund), gönnte ich den Triumph nicht.

Ein Blick auf die Sportuhr verriet mir schon nach wenigen Minuten, dass mein Herzschlag sehr niedrig ist. Nach 15 Minuten lag er bei ca. 123. Er tanzte von da an zwischen 119 und 128 Schlägen in der Minute. Ich hatte richtig Spaß. In diesem Monat werde ich nicht mehr wie 7 Kilometer in der Stunde laufen. Und so lief ich ruhig und entspannt bis zur letzten Minute. Meine Gedanken trieben dahin, nur die Neugier und Verwunderung meines Pulses brachte mich immer wieder zurück in den Alltag.

Danach dehnte ich mich circa 15 Minuten und genoss die ruhige und entspannte Zeit.

Bemerkenswert ist heute, dass mein maximaler Pulsschlag, in dieser einen Stunde, nicht über 131 Schlägen kletterte. Verrückt wie der Körper in der Lage ist, sich an den Gelegenheiten anzupassen und sich auf kommendes vorzubereiten.

Morgen steht dann eine Runde BalanceSwing auf dem Programm und Donnerstag werde ich wieder eine Runde Radfahren.

Hier noch mein Lauf in Zahlen:

Distanz 7,17 km
Kalorien 360
Dauer 1:03:00
Ø Pace 8:47 min/km
Ø Schrittfrequenz 162 spm
Ø Schrittlänge 0,70 m
Ø Herzfrequenz 122 bpm
max. Herzfrequenz 131 bpm
Trainings Effekt 2,0 (erhaltend)

 

Heute zog ich es vor, keinen Sport zu machen. Continue reading

Fünf mal Fünf

Ja, fünf mal fünf hieß gestern die Challenge. Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich mich gestern zwei Zahlen gestellt habe. Nämlich den beiden Fünfern. Das heißt:

  • 5 Klimmzüge und 5 Wiederholungen
  • 1,5 Minuten Pause zwischen den Durchläufen
  • Pausen mit Jonglieren nutzen (3 Jonglierbälle)

Ich hatte die Herausforderung gestern bis auf den letzten Durchgang sehr gut gemeistert. Bin insgesamt auf 23 Klimmzüge gekommen. Mich hat die Herausforderung echt gepackt. Und deswegen verzichtete ich heute morgen auf meinen 7 Kilometer Lauf auf dem Laufband und stellte mich erneut. Diesmal füllte ich alle Pausen mit Jonglieren.

Erster, Zweiter, Dritter, Vierter Durchlauf war kein Problem. Trotz des Jonglierens konnte ich meine Kraft einteilen und diese Herausforderung meistern. Jetzt kommt der letzte und zwar der FÜNFTE Durchlauf.

Man stellt sich schon mit einer ganz anderen Gefühlslage unter die Klimmstange, die an der Wand montiert ist hin. Man blickt geistig zurück, wie die letzten 4 Wiederholungen sich angefühlt haben. Ob sie leicht von der Hand gingen, oder zum Schluss hin gerade so erfüllt worden sind. Man wartet auf ein inneres Zeichen — HOCH an die Stange zu springen. Man weiß das Resultat von gestern. Man hat aber mehr Jonglierminuten hinter sich als gestern. Man weiß, dass es schwer wird. Aber dennoch steht man unter der Stange und stellt sich der Herausforderung. Und man will es einfach jetzt wissen.

Eine innere Stimme — ein Go — und man merkt, dass man keinen Boden mehr unter den Füßen hat. Ein Fokus: Stange greifen — 5 Klimmzüge

Eins — Zwei (kein Problem)

Man baut darauf auf, dass man gestern an dieser Stelle 3 geschafft hat.

DREI Mit gestern gleichgezogen, PLUS alle Pausen mit Jonglieren verbracht. 

VIER

Puh ich setzte zum Vierten an und ja der geht noch. Und jetzt kommt die mentale Power dazu. Wenn der Vierte geklappt hat, muss der Fünfte doch auch möglich sein.

FÜNF

Ich setzte auch hier an, es ging bis zur Hälfte — ich hing an der Stange. Die Zeit fühlte sich wie Zeitlupe an. Ich fühlte, es geht nicht mehr hoch und es geht nicht mehr runter. Wie ein Stillstand. Dann fängt der Körper an zu handeln. Und ich selbst fühle nur wie mich etwas nach oben zieht. Man sieht sich selbst wie mit einem Aufzug nach oben fahren. Oder als hätte sich ein Motor eingeschalten, der zwar nicht viel Power hat, aber eben den Körper langsam nach oben zieht. Ein phantastisches Gefühl. Und als ich merkte, dass ich knapp über der Stange bin, mit meinem Kinn, hatte ich auch wieder meine Sinne zusammen und zog mich über diese Linie. Ich hielt die Position und in mir entsprang ein Feuerwerk. Dieses Gefühl kann man glaube ich nicht beschreiben. Das ist Sport. Das ist Körperkommunikation mit jeder einzelnen Zelle.

Diese Challenge werde ich nächste Woche genau so noch einmal wiederholen und morgen hole ich meinen Lauf nach.

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